Selbstüberschätzung

Manchmal denke ich mir, dass ich gerne mehr wäre, es aber nicht wirklich bin.

Ich glaube es ist menschlich, sich zu überschätzen.

Es ist nicht einfach sie dies einzugestehen, aber so ist es halt:

Die Realität.

Wir sehen uns als so andere, als so besonders und doch sind wir alle nur eine*r von vielen.

Es macht nichts aus, nichts Besonderes zu sein.

Die Erkenntnis ist trotzdem hart.

Wir selbst machen uns zu Stars,

Wir selbst machen uns zu Niemanden.

Millionen von Sternen, aber eins sieht nur die welche eins im Augenblick erblickt.

Manchmal denke ich mir, dass ich gerne mehr wäre, aber nichts wirklich bin.

Das schmerzt, aber es macht die Sache deutlich einfacher.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte, Mein Leben oder wie man sonst dieses komisches Konstrukt nennen kann, Philosophisch und so. abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Selbstüberschätzung

  1. Als Nihilist habe ich gar nicht den Anspruch irgendetwas zu sein, schon gar nicht mehr zu sein als was ich bin. Mein Status in der Gesellschaft ist mir völlig egal, ich glaube nicht an irgendeine Wahrheit oder Ziel im leben schon gar nicht an Moral oder Politik.

    Das befreit mich von dem tyrannischen Gefühl immer irgendetwas erreichen, mich für irgendetwas verpflichten zu müssen.

    Schau einfach mal Nachts in den Himmel, die Unendlichkeit der Sterne und Galaxien, was wir als Menschen sind oder tun ist der unendlichen Natur des Kosmos völlig gleichgültig. Wir sind so klein, fast nichts, Sternenstaub, wir spielen nicht die geringste Rolle im Universum. Unser leben und Tod ist bedeutungslos.

    Also, wieso irgendwas sein wollen und sich dafür selbst quälen wenn es sowieso völlig sinnlos und bedeutungslos ist ? Da kann man statt dessen auch einfach nur das Leben genießen und tun was man grad so lust hat, scheiß egal was die Gesellschaft denkt oder will. Die eigene Bedeutungslosigkeit zu aktzeptieren eröffnet also völlig neue Möglichkeiten die persönliche Freiheit auszuleben, wenn man erstmal erkennt wie sinnlos es ist im Hamsterrad zu strampeln nur um die anderen Hamster zu beindrucken und von der eigenen Wichtigkeit zu überzeugen.

    Das Leben ist sinnlos und das ist auch irgendwie Geil, da aus dieser Sinnlosigkeit die Freiheit entspringt sich nichts und niemanden unterwerfen zu müssen.

    Kleine Lektüre zu dem thema.

    https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/peter-kropotkin/6429-peter-kropotkin-anarchistische-moral

  2. Alex schreibt:

    In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.
    -Peter-Prinzip
    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s