Ja, ich will

Worum geht es?

Hier geht es um meine Kandidatur für die Landesliste Bayern zur Bundestagswahl für die Piratenpartei. Ich möchte euch im Laufe dieses Textes näher bringen, wer ich bin, was meine Motivationen sind und was ich euch bieten kann.

Wer bin ich?

Mein bürgerlicher Name ist Jan Wolfgang Kastner, ich bin am 28.08.1990 geboren, studiere Politikwissenschaft in Regensburg und bin seit 2009 Pirat.
Also normalerweise nennt man mich Jan und im Netz bin ich unter KollegeJansen bekannt.

Mein Alter ist für das, was ich vorhabe, eher ein Vorteil als ein Nachteil. Ich habe die Neugier und Wandlungsfähigkeit, die die Jugend so mit sich bringt und möchte mir dies auch beibehalten – meine Unverbrauchtheit und meinen Optimismus wissen die zu schätzen, die mich kennengelernt haben.

Das Studium der Politikwissenschaft, welches ich aus Interesse und Neigung begonnen habe, ist zwar nicht unbedingt vonnöten, um ein guter Politiker zu sein, doch bestimmt kein Nachteil in meiner Bewerbung für die Landesliste. Ich zitiere hierfür einen Dozenten von mir: “Ein Politikwissenschaftler ist nicht automatisch ein guter Politiker und ein Politiker ist nicht automatisch ein guter Politikwissenschaftler. Aber es lohnt sich als Politiker sich in der Materie, in der er sich bewegt, auszukennen.“

In den letzten drei Jahren als Pirat habe ich natürlich viel gemacht, wie zum Beispiel: an allen Wahlkämpfen (außer der Saarlandwahl) aktiv mitgeholfen,war zwei Jahre im Vorstand des BzV Oberpfalz (1 Jahr als Beisitzer, 1 Jahr als Vorsitzender), war Helfer der Versammlungsleitung bei vielen Bundesparteitagen (Bingen, Chemnitz und Heidenheim) oder Presselotse (Offenbach). Auch so können viele bestätigen, dass ich immer zur Stelle war, wenn es etwas zu tun gab. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und es ist gut zu sehen, wie aus der Protestpartei mit der Zeit eine ernstzunehmende Kraft in der Politiklandschaft wird.

Was sind meine Motivationen?

Ich habe mich ursprünglich nicht mit dem Hintergedanken für die Piratenpartei engagiert, dass ich in den Bundestag will. Sonst hätte ich mich damals wahrscheinlich nicht einer 0,9% Partei, sondern vielleicht eher den Grünen oder der FDP angeschlossen.

Aber mir war schon nach den ersten Wochen bei den Piraten klar, dass mir Politik (und mich damit zu beschäftigen) einfach richtig viel Spaß macht. Das lag natürlich auch besonders an diesem: „Du kannst alles bei den Piraten machen und mit ihnen alles schaffen“-Flair, welches im Wahlkampf aufkam.

Ab sofort war Politik ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Natürlich auch bei den Gesprächen mit meinen Eltern, die lange Zeit von „meiner“ Partei nicht so überzeugt waren. Dass ich mich politisch engagiere, fanden sie hingegen sehr gut und versuchten dann mich zu den Grünen zu ziehen (Blogpost: Warum wurde ich Pirat). Ein Auswuchs dieser „Resozialisierung“ war auch, dass sie mir ein Bundestagspraktikum nahelegten.

So kam es, dass ich dann tatsächlich mehrere Wochen einen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeodneten bekam. Nach dieser Erfahrung wuchs das erste Mal der Wunsch in mir, dass ich eines Tages selbst als Abgeordneter in den Bundestag zurückkehren möchte. (Zeitungsartikel: Pirat legt CSU Mann ein Kuckuksei )

Aber warum will ich das? Warum engagierte ich mich überhaupt politisch? Auf der einen Seite möchte ich, dass alle Menschen eine Möglichkeit zur Veränderung und Mitbestimmung haben. Durch ihr Engagement, ihre Taten und ihre Stimme. Für die, die es aus irgendwelchen Gründen nicht können, möchte ich mich einsetzen.
Das ist wohl einer der Gründe, warum ich mich sozial engagiere, ob im Naturschutz, in sozialen Einrichtungen oder auch in der Piratenpartei.

Was ist meine politische Agenda?

Ich bin niemand, der sich deswegen aufstellen lassen will, weil er seine Punkte bei der Piratenpartei durchbringen muss. Dann wäre ich wohl als Bundestagskandidat der Piraten nicht geeignet. Aber ich habe zu vielen Themen eine Meinung, auch zu Themen, welche wir noch nicht behandelt haben bzw. wir uns noch in der Diskussion befinden. Es macht mir auch nichts aus, mich in neue Themen einzuarbeiten. Im Gegenteil, das finde ich sehr wichtig. Daraus besteht auch ein großer Teil der Arbeit eines Abgeordneten.

Besonders beschäftige ich mich mit Themenfeldern, wo Lebensinhalte, Hobbys und Kultur zu Unrecht von der Regierung kriminalisiert oder mindestens bekämpft werden. Das passiert besonders in dem Bereich, wo eine alternde Gesellschaft auf Jugendkultur stößt, die sie nicht versteht. Bei den Piraten kämpfen wir schon im Bereich des Filesharings, des Gamings und des Drogengenusses auf der Seite der Missverstandenen.
Ich versuche dabei immer die Seite der Unverstandenen einzunehmen und ihre Situation zu verbessern. Im Moment engagiere ich mich dahingehend im Bereich Streetart besonders in der Untergliederung Graffiti.

Aber es muss einem klar sein, dass so eine Fraktion kein Wunschkonzert ist und dass es zu vielen Themen schon Spezialisten gibt. Diese sollten natürlich als erstes ihre Themenfelder besetzen und ich werde dann meine Arbeit (und auch meine wissenschaftlichen Mitarbeiter) ausrichten auf das, was auch gemacht werden muss. Ich arbeite mich gerne in neue Themengebiete mit viel Enthusiasmus ein.

Was kann ich euch bieten?

Ich bin ein Teamspieler, bin erfahren im Umgang mit der Presse, debattenerprobt, bin gut vernetzt, programmfest und habe noch einige weitere Buzzwörter in petto 😉

Ich könnte mir selbst nicht mehr in die Augen schauen, wenn ich diesen Job nicht mit allem was dazu gehört durchziehe.
Ich weiß, dass eine 60-80 Stunden Woche während der Sitzungszeit leicht drin ist. Ich weiß, dass ich kaum mehr Freizeit haben werde. Ich weiß, dass es ein stressiger, undankbarer und Kräfte raubender Job ist. Aber ich habe trotzdem Bock drauf.
Weil es mein Traum ist, weil ich gerne einen neuen Typ von Politiker etablieren will und weil ich auch bei diesem Meilenstein, der ersten Piratenfraktion im Bundestag, mit dabei sein will. Ich finde, das sollte man auch offen kommunizieren.

Fragen zu meiner Kandidatur bitte über Piratenwatch stellen oder mich privat kontaktieren.

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Dieser Beitrag wurde unter Bundestagswahl 2013, Landesverband Bayern, Politisch und stolz drauf! abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Ja, ich will

  1. wuschel el kopfo schreibt:

    meine stimme hast du,
    dafür will ich aber die Garantie dass Gras in den nächsten 30 Jahren in Bayern legal wird^^

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