Zwielicht

Die Sonne ist schon lange untergegangen, nur noch Straßenlampen erhellen den Weg.

Das Licht erreicht mich kaum, aber auch die Dunkelheit streichelt mich nur.

Ganz Farblos unentdeckt beobachte ich die Menschen, die an mir vorüber gehen.
Fühlen sie meine Anwesenheit? Wenn doch scheint es sie nicht zu kümmern, denn keiner wendet seinen Blick auf mich.

Warum sollten sie auch ODER warum sollten sie nicht?

Arbeite ich nicht den ganzen Tag damit sie ihr unbeschwertes Leben führen können…

Aber warte… bin ich nicht irgendwie auch für einige dieser Sorgen verantwortlich?

Ich wollte doch was verändern aber bin ich nicht auch Schuld das es so bleibt wie es ist?

Mein Ziel war die Zukunft aber irgendwie dränge ich in die Vergangenheit zurück.

Man kann ja nichts verändern hieß es. Das wollte ich widerlegen.

Aber heute frage ich mich jeden Tag, warum ich das hier alles mache.

Das andere, verteufelte hat doch so einige Reize. Geld-Macht- Ruhm Alles ist leichter.
Der Erfolg viel eher greifbar.

Träume, Visionen, die vielen Ideen und auch Ideale kann man doch so leicht hinunter spülen.

Eine Straßenlaterne flackert.

Ich schrecke aus meinen Gedanken auf.

Kalt ist es geworden.

Ich hoffe die Sonne geht bald wieder auf, bevor mich die Dunkelheit verschlingt.

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