Premiere: Ein Tag wie jeder andere?

Herzlich Willkommen zu gleich mehreren Premieren.
Bis jetzt zähle ich nämlich schon zwei.
Die erste Premiere: Ich schreibe schon ab der Grundfassung dieses Textes digital und nicht auf totem Holz.

Für mich ist es nämlich ganz schwer Strukturen schon im Gehirn festzulegen aber irgendwann muss ich auch an diesen Fehler ran.

Die zweite Premiere ist der Hintergrund des Textes.
Ich schreibe nämlich heute mal nicht über mein melancholisch schönes Leben und auch nicht über Piraten oder Politik. Sondern über alles drei und um noch viel mehr.

Ich schreibe das erste Mal über ein Thema welches mich schon mein Leben lang begleitet und das ganz unfreiwillig. Religion und da besonders das Christentum.

Der Start der Rubrik: „Die Gedanken eines Heiden in einer pseudo Christlichen Welt.“

An christlichen Feiertagen, so wie der heutige einer ist, mach ich mir oft Gedanken was diese Tage der Gesellschaft bringen außer halt das die einen frei haben und die anderen nicht einkaufen können.

Besonders diese Tage wo ich keinerlei Bezug habe.
Ich wüsste jetzt nicht mal was heute überhaupt los ist. Ich wurde nur freundlich daran erinnert dass heute nicht die Notwendigkeit besteht zur Uni zu gehen. Also Anwesenheit wäre unnötig weil ich dann allein da rumstehen würde.

Aber lasst uns doch schnell googeln oder wikipedien (Wikieln? Wikipediaen? Gibt es da schon einen gebräuchlichen Begriff? Einen den man auch aussprechen kann?)

Wow wenn man 1.11 ein gibt findet man sogar etwas.

Allerheiligen. Ja davon habe ich schon einmal gehört. Mir hat heute jemand erzählt er geht zum Friedhof.
Aus Überresten meines Allgemeinwissen geprägt durch ein katholisches Bayern und Beobachtungsgabe schließe ich daraus: Heute ehrt man den Toten.

Schauen wir mal nach ob das stimmt.

Ok nicht ganz. Es wird den Heiligen gedacht. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Aber da steht auch was von Gott entscheidet wer Heilig ist => alle Toten wird gedacht denn wer weiß einer davon könnte ja Heilig sein und oben ein gutes Wort für einen einlegen wenn es dann so weit ist. Also war meine Vermutung nicht ganz ein FAIL

Gut jetzt weiß ich den Namen des Tages der mir durch seine Existenz die Freiheit gibt über ihn nachzudenken.
Aber nach ein paar Jahren wird diese Beschäftigung sicher Langweilig.

Aber was nutzt Allerheiligen einer Gesellschaft die in ihrer Komplexität vielleicht alles glaubt aber bestimmt nicht mehrheitlich aus gläubigen Christen besteht?

So viel fällt mir da ganz spontan gar nichts ein.

Einerseits ist ein freier Tag in einem Leben das keine Entspannung kennt sehr wichtig um Ruhe in die Hektik zu bringen. Ihn zu nutzen um zu entspannen, um zu reflektieren oder sich ausnahmsweise sexuell betätigen. Oder was den Menschen sonst noch gestärkt wieder in den Alltag zurück gehen lässt. Aber das kann ja jeder x-beliebige freier Tag sein.

Aber da gibt es doch noch eine recht „neumodische“ Tradition die mir seit Jahren am Allerheiligen Bauchschmerzen verursacht. Eine Zeitlang wegen übermäßigen Süßigkeiten Konsum und schon seit ein paar Jahren wegen übermäßigen Süßigkeiten UND Alkohol Konsum.

Halloween. Frei nach Wikipedia: All Hallows Eve also der Abend vor Allerheiligen. Ein toller Brauch der fast komplett seinen Bezug zu dem Christentum verloren hat.

Einer der wenigen Tage wo Muslime, Christen, Juden, Hinduisten, Atheististen, Agnostiker, Pastafaris und wie sie alle heißen zusammen feiern können weil es ihnen einfach egal ist warum sie es tun.

Die Kinder können Säcke weiße Süßigkeiten erbetteln und den Spießbürgern und Spaßbremsen die Nacht zur Hölle machen.
Jugendliche, Halbstarke, Studenten und Alkoholiker haben einen Grund zu saufen. Und die Eltern von Erna, Achmed, Ash, Erni und Bernd stehen zusammen und blicken ihren kleinsten hinterher. Und manchmal halten sie zusammen die Haare ihrer größten wenn es dann doch zu viel Alkohol geworden ist.

Allerheiligen ist dann der Tag wo sich alle von den Strapazen der Nacht erholen können und jeder mindestens einer Erfahrung reicher ist. Auch wenn es nur die ist das die Eltern des kleinen Mohamed doch ganz ok sind.

Das sind meine Gedanken zu diesem Tag. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen, Ideen und Interpretationen. Ich wünsche euch noch einen schönen Allerheiligen und ein friedliches Miteinander.


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Eine Antwort zu Premiere: Ein Tag wie jeder andere?

  1. Uwe Seller schreibt:

    Sexuell Aktiv hihihi

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