Freie Musik für freie Menschen

Wir befinden uns im Jahre 2011 n.Chr. Ganz Deutschland ist von den großen Plattenlabels und der Gema besetzt… Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Piraten bevölkerte Stadt hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Schon mal versucht eigene Musik zu verbreiten? Egal wie gut man ist der Erfolg ist gering. Außer eine große Plattenfirma findet ihre Musik gut und denkt man kann sie verkaufen. Ehrliche und musikalisch Hochwertige Musik bringt aber selten Geld und werden deswegen sehr stiefmütterlich behandelt. Lokale Bands ziehen hier den Kürzeren.

Schon mal von der Gema gehört? Bestimmt wenn sie ein eigenes Geschäft haben. Denn wenn sie öffentlich Musik spielen, egal ob als Cafe, Kaufhaus, Imbissbude oder Kneipe, müssen sie Gebühren an diese Institution zahlen. Der Künstler bekommt von diesem Kuchen kaum was ab.
Der Konsument und Produzent haben beide Mal das Nachsehen, nur die Mittelsmänner verdienen sich ein goldenes Näschen.

Der Musikpiraten e.V. und die „Regensburg Orange machen“ Gruppierung der Piratenpartei Oberpfalz, kurz ROM, will auf diese Problematik hinweisen und jungen Künstlern und Konsumenten Alternativen aufzeigen.
Deswegen starten sie am 19.08.2011 in den Räumlichkeiten des L.E.D.E.R.E.R. e.V. mit ihrer Gemma freien Konzert Reihe „FU Contenfaschisten! Freie Musik für freie Menschen“

Das Highlight des Abends wird wohl der legendäre „Johnny Haschkeks“ mit seiner Band, der extra aus der Bundeshauptstadt in die Stadt am nördlichsten Punkt der Donau reist. Der Künstler, welcher schon mit Sebastian Krumbiegel von den Prinzen zusammen gearbeitet hat, wird von einer noch nicht bekanntgegebener Lokalen Band unterstützt.

Das Ziel ist es hier auch eine Musikplattform zu entwickeln wo junge Lokale Bands sich, auch ohne Plattenvertrag, der Öffentlichkeit präsentieren können.
Wenn sie sich nun für Gemma freie Musik informieren wollen, sich für den Musikpiraten e.V. interessieren oder einfach nur gute Musik hören wollen sind Herzlich Eingeladen am 19 August um 19 Uhr in die Lederergasse 25 zu kommen.

Spätestens seit der Razzia bei den Betreibern von Kino.to, der Zeiten wo jedes dritte Video bei Youtube wegen Uhrheberechtsverstöße gesperrt sind und wo Jugendliche, Minderverdiener und Arbeitslose kriminalisiert werden weil sie durch Geldmangel Musik kopieren, sollte jeder verstehen das es so nicht mehr weiter gehen kann. Kürzlich rief der der russische Präsident Medwedew auf sich Gedanken über das jetzige Urheberrecht zu machen. In diesem Sinne:
Klar machen zum ändern!


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