Kontraste

Lauwarm ist der kühle Wind der meine Haare zerstreut.

Der Tag neigt sich dem Ende zu und die Lichter der Stadt gehen auf.

Die ersten Frühlingsblumen entdecke ich auf einer Grünfläche zwischen einigen leeren Bierdosen.

Motorgeräusche und vereinzelte Stimmen erschaffen eine unwirkliche Ruhe.

Die Straßen werden leerer, doch ist die Vielzahl der vorbei fahrenden Autos erstaunlich.

Ein erschöpfter, dreckiger Arbeiter, Mitte vierzig, steht neben einer jungen, aufgehübschten Studentin.

Menschen auf den Weg nach Hause.

Menschen auf den Weg in das Nacht Leben.

Bunt scheint hier das Leben, doch die angehende Dunkelheit gibt allem einen zwielichtigen, fast farblosen Anstrich.

Stadt, du erblühst durch deine Kontraste.

Stadt, diese Kontraste werden irgendwann dein Ende sein.


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