Mail an Amazon

Ich möchte mein Konto bei Amazon löschen! Nicht schließen! Ausdrücklich soll mein Konto gelöscht werden. Wie ihre Rückgratlose Amerikanische Mutterfirma sich an der Netzfreiheit vergreift ist nicht nur skandalös sondern auch widerwertig. Ihre Firma streicht ihre zusammen Arbeit mit Wikileaks. Ich streiche hiermit meine Zusammenarbeit mit ihrer Firma. Verbrecherstaaten in den Arsch kriechen haben in der Geschichte schon viele Firmen gemacht und hier deutet sich ähnliches ab. Ich hoffe dass ihre Firmenpolitik umlenkt. Wenn ja sicherlich nicht wegen meiner Kontoaufgabe aber vieleicht weil sie noch an diese Demokratische Welt und an das frei Internet glauben. Ohne die würden es Amazon nämlich nicht geben.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Kastner


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8 Antworten zu Mail an Amazon

  1. Korbi schreibt:

    Interessanter Ansatz.
    Aber bringt der Boikott von Artikeln/Marken etwas? Könnten wir, wenn wir alle Marken/Artikel boikottieren, die in unseren Augen „böse“ sind, überhaut noch irgendetwas einkaufen? Und wenn ja, könnten wir uns dieser teuereren Sachen überhaupt leiten? Bzw. könnte sich das dann nur noch die Mittel- bis Oberschicht diese Politische Korrektness leisten (Bsp. Bündnis 90 – Die Grünen)?
    Ich bin auch der Meinung, dass man das nicht durchgehen lassen sollte und nicht weiter dort einkaufen sollte. Aber ist das dann nicht auch irrwitzig, weiter Schuhe von Adidas, Puma oder Nike zu kaufen und Getränke vom Coka Cola-Konzern zu trinken, während man einen Internetversand boikottiert?
    Ich will dir natürlich kein Oberflächendenken vorwerfen! Aber wie denkst du zu den Argumenten, die ich dir jetzt vorgetragen habe? Und wie reagiert eigentlich „deine“ Partei auf diese Sache bei Amazon? (Wenn ja, wie bundesweit und wie regional?)

    Danke für die Antwort,
    K.

    • kollegejansen schreibt:

      Jeder Mensch kann nur gut Leben mit einem reinen Gewissen. Ich könnte es natürlich machen wie die meisten Menschen auf dieser Erde die sich einfach alles gut Reden oder ich Lebe wirklichso das ich alles „schlechte“ ablehne. Ich glaube die zweite Variante die ich versuche zu leben ist die schwerste. Bis man wirklich diesen Zustand erreicht gibt es viele Rückschläge und ich bin noch meilen weit entfernt von diesem „höheren“ Ziel. Aber nur weil das Ziel weit weg ist heißt das ja nicht das man aufhören soll zu laufen.
      Also die Piratenpartei Deutschland hat an ihrem Bundesparteitag letzten Monat beschlossen das wir uns für Whistleblower einsetzten wollen.
      Der Landesverband Berlin hat seine Konten bei Amazon, Paybal und Ebay gekündigt. (Auf Vorstandsbeschluss)
      Die Piratenpartei Schweiz und Deutschland stellen Wikileaks mit servern zu Hilfe.
      Genauso hat dies die Piratenpartei Schweden schon seid Anfang des Jahres macht.
      Überall auf der Welt kündigen Piraten und Netzaktivisten ihre Konten bei Amazon, Ebay und Paybal.
      Ich denke dies ist der erste wirkliche Cyberwar und die Piratenpartei ist die politische Partei hinter Wikileaks.

      Danke für dein Komentar.

      Grüße Jan

      • Sepp schreibt:

        Jetzt bist du aber nich wirklich auf den Kommentar eingegangen…
        Also sag doch mal wie du dann zu Firmen wie Nike usw. stehst wenn du Amazon mit so einem und meiner Meinung (!) nach übertrieben aggressiven Brief deine Meinung geigst!

        Gruß

      • kollegejansen schreibt:

        Ich glaube der erste Absatz meiner Antwort auf das erste Komentar sagt doch alles. Ich finde man sollte alle Firmen welche Unrecht auf dieser Welt bringen boikottieren. Ich denke der Weg ist aber schwer und man fällt immer wieder zurück. Wenn man dann doch mal bei Mc Donalds isst oder doch bei Kick einkauft sollte man sich dafür nicht hassen. Wir sind ja alle nur Menschen. Aber man kann weiterhin versuchen ohne die Produkte und Dienstleistungen solcher Firmen auszukommen. Irgendwann da kommt der Tag dann hat man es geschafft.
        Ich glaube nicht das mein Brief zu aggressiv war. Man muss bedenken das diese Firma unsere Freiheit verkauft. Ich als Pirat. Nein, ich als Mensch kann solches Unrecht nicht ohne emotionen bekämpfen.
        Aber ich will dir deine Meinung ja nicht ausreden.

        Gruß

        Jan

  2. Hänschen Klein schreibt:

    „Ich finde man sollte alle Firmen welche Unrecht auf dieser Welt bringen boikottieren“? Was genau heißt das denn? Von wem ist das verursacht?Sind das irgendwelche Gold/Diamanten/Rohstoffminen/-abbauanlagen in aller Welt, die Menschen/Natur ausbeuten? Sind das Klamottenhersteller in Bangladesch, die ihr Geld mit Kinderarbeit machen? Ist das Facebook (*hust*) und Konsorten, die mit Daten umgehen, als wäre es Altpapier? Ist das ein beliebiger Konsumgüterhersteller, der Arbeitsplätze verlagert, weil er in der Ostmongolei billiger produzieren kann? Ist das Mercedes, weil sie LKWs in Kriegsgebiete verkaufen (nagelt mich nicht auf Mercedes fest, ich denke, da kann man mehrere Herstller einsetzen)? Willst du deswegen kein Auto mehr kaufen?
    Ich las aus deinem Kommentar viel Idealismus raus, teilweise naiven Idealismus.
    Wenn du deinen letzten Kommentar aufmerksam liest: „Ich finde man sollte alle Firmen welche Unrecht auf dieser Welt bringen boikottieren“ und dann später:“ und dann doch wieder bei Kik“ einkauft… Heißt dass, wenn du ich doch wieder bei Amazon anmeldest – naja, ich hasse mich nicht dafür, ich bin ja auch nur ein Mensch. Aber: Der gute Wille war da! Entweder Hopp und Flopp.

    Insgesamt finde ich deine hier zur Schau gestellte Haltung aufgesetzt und wenig durchdacht.

    • kollegejansen schreibt:

      Du hast Recht wenn du behauptst das dies Idealismus ist. Vlt. auch naiver Idealismus. Aber in was für einer Welt leben wir wenn man nicht Ideallistisch sein darf? Ich behaupte auch das der Mensch nicht perfekt ist. Das weißt hoffentlich auch du. Deswegen machen wir auch Fehler obwohl wir wissen das dies Falsch ist. Wir dürfen nur nicht aufhören an uns zu arbeiten. Ich glaube das ich sehr hart an mir arbeite und trotzdem mach ich andauernt Fehler. Aber was solls? So is life! Wenn du meinst das dies aufgesetzt und wenig durchdacht klingt dann ist das dein Gutes Recht dies zu behaupten. Ich brauche halt Feedback zu meinen Gedanken und deswegen stell ich mich auch der Disskusion.

      Gruß Jan

      PS: Ich stelle alle Komentare nicht automatisch rein weil es immer wieder Idioten gibt welche Kommentare schreiben welche nur Spam sind oder einfach nur dumme Troll versuche 😉 Aber alle ernsthaften Komentare werden freigeschalten. Keine Angst 😉

  3. Korbi schreibt:

    Wenn du wirklich jeden boikottieren willst, der dir politische nichts taugt, dann kannst du, wie oben erwähnt, ja nirgends mehr einkaufen. Du könntest keine Marken mehr tragen, keine Fertigprodukte mehr essen und nicht mehr Auto fahren. Aber das tut man allgemein eben nicht. Das wäre eben ein zu krasser Aufwand, der nur durch immense Geldmassen aufwendbar wäre, weil sich eben politische korrecktness zu teuer verkauft. Und sich nur auf einen Grundgedanken zu spezialisieren und die andren dann außen vor zu lassen ist für mich keine gute Lösung. Amazon zu boikottieren aber Kinderarbeit zu unterstützen, weil man Nike-Schuhe trägt ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Aber auch der Umkehrschluss, Nike-Schuhe zu vermeiden, aber seine Bücher von Amazon zu bestellen ist natürlich nicht gut.
    Eine bundesweite Aktion gegen Amazon, Paypal & co ist natürlich nicht schlecht und kann wirklich etwas bringen.
    Aber ich glaube, dass jeder Konzern, wenn er ein Mal ein Monopol erreichtet hat, sich den kapitalistischen Grundstäben anglicht und Menschen ausbeutet. Da hilft es nicht, einen Konzern herabzuboikottieren, nur um ein halbes Jahr später den nächsten zu boikottieren. Das wäre ein endloser Kreislauf, der nur für kurze Zeit große Befriedigung verspricht, aber eigentlich das Problem nicht löst, weil die Kinder in Indien den ganzen Zyklus lang ihre Teppiche & Fußbälle knüpfen müssen.
    Zu dieser Frage würde ich auch noch gerne die Meinung der Piratenpartei wissen. Wie stellt sich die Piratenpartei das vor, angenommen ihre Boikottaktion würde soweit gehen, dass Amazon abdanken muss und ein anderer Großhänder an dessen Stelle tritt. Wie will die Piratenpartei verhindern, dass dieser nicht genau das gleiche macht? Meiner Meinung nach gibt es da einen nur sehr begrenzten Aktionsspielraum.

    K.

    • kollegejansen schreibt:

      Ich glaube du hast Recht das sowas verdammt Schwierig ist und ich denke auch das die meisten Großkonzerne Dreck am Stecken haben sonst wären sie nicht soweit oben. Auch denke ich das die meisten Menschen eher erst mal um ihr Wohl denken als an politische korecktness weil, wie du schon sagstes, nur Leute welche genug Geld haben korrekt leben können. Stellt sich dann nur die Frage wie sie zu dem geld gekommen sind? Ja man sollte sich nicht auf einen Grundgedanken aufhängen. Ich als Mitglied und Unterstützer einiger Menschenrechts, Umwelt und Kinderschutz Organisationen fächere meine Grundgedanken sehr weit und trotzdem sind sie noch verdammt eng geschnitten. Ich denke aber das Aktionismus was bringt weil Firmen vlt. dann umdenken und auch andere Firmen nicht die gleichen fehler begehen. Auf deine letzte Frage kann ich leider wenig sagen. Ich kenne jetzt keine wirklichen Quellen oder Fakten auf die ich mich jetzt berufen könnte deswegen kommt hier auch meine eigene Meinung und Gedanken dazu. Monopol stellungen sind immer kritisch zu beobachten. Wie sind sie dahin gekommen? Und wie können sie sich dort halten? Etc. Etc. Werden diese Monopolstellungen dann noch von Regierungen gebillig oder unterstützt kommt es für mich zu einer Wettbewerbsverzerrung welche nichts mehr mit Freiheit oder ähnlichen zu tun hat. Bei Amazon ist der Boikottations Grund diesmal ja etwas anderes. Es buckelt vor der Amerikanischen Regierung und gefährdet somit die Freiheit. Würde wirklich geschehen das Amazon deswegen untergeht (Was ich nicht glaube) so würden ja sehr wahrscheinlich nur Firmen nach kommen die soetwas nicht machen. Aber wer weiß was dann passieren würde.

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