Nachgedacht?

Ich denke also bin ich.

Das war einer der Grundsätze des Philosophen René Descartes welcher oft dazu verwendet wir die Menschen und auch die bloße Existenz zu erklären. Daraus kann man erschließen das jedes menschliche Individuum denkt. Das eine mehr, das andere weniger.

So eingeschränkt, wie ich manchmal bin, verstehe ich mich oft als Hauptcharakter. Wie der Protagonist in einem Buch, Film oder Videospiel. Das denkende, das handelnde und das entscheidende Individuum. Das einzigste welches so handelt. Aber so ist es ja auf keinen Fall. Aber mir vorzustellen, dass andere die gleichen Gedanken, Ideen und Wünsche haben wie ich, fällt mir schwer. Wie kann ein Mensch so kompliziert sein wie ich?

Sich aber über alles und jeden Gedanken zu machen, scheint kein Fluch zu sein welcher nur mir allein aufgelegt ist. Macht das mich aber nicht überflüssig? Wenn am Ende nichts Neues entsteht? Nichts herauskommt und alles bleibt wie es war?

Ich vermute nicht. Ob ich richtig liege? Ich denke diese Antwort wird mir nie offengelegt werden. Aber was kümmert das mich.
Im Moment frage ich mich, wer im Moment die gleichen Gedanken hat wie ich und was er daraus folgert. Es ist absurd. Ich denke über Dinge nach die ich nie wissen werde. Gar nicht begreifen könnte. Aber ein Fazit habe ich trotzdem aus all diesen Überlegungen gezogen.

Ich denke also bin ich wichtig.


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